Ausserordentliche Körper, Blicke, Affekte. Eine Perspektive der Disability Studies
Mittwoch, 25.11.2026, 18:15 Uhr
| Veranstaltende: | Collegium generale |
|---|---|
| Referierende: | Prof. Dr. Markus Dederich, Heilpädagogik und Rehabilitation, ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù zu Köln |
| Datum: | 25.11.2026 |
| Uhrzeit: | 18:15 - 19:45 Uhr |
| Ort: |
Auditorium maximum, Raum 110 ±á²¹³Ü±è³Ù²µ±ð²úä³Ü»å±ð Hochschulstrasse 4 3012 Bern |
| Anmeldung: | Keine Anmeldung erforderlich |
| Merkmale: |
Ö´Ú´Ú±ð²Ô³Ù±ô¾±³¦³ó kostenlos |
Abstract
Körper, die von den Menschen als außerordentlich – als andersartig, befremdlich, unheimlich, faszinierend – wahrgenommen wurden, hat es immer schon gegeben. Sie waren Objekte der Faszination, an ihnen entzündete sich ein tiefes Erschrecken, sie zogen Spott, Abscheu und Verachtung auf sich, erweckten Mitleid und fürsorgliche Impulse, wurden als monströs gedeutet und mobilisieren sehr unterschiedliche Energien, ihrer Herr zu werden. Vor diesem Hintergrund geht es in dieser Vorlesung um die Frage, wie Körper kulturell und sozial codiert werden, wie sie angeblickt und durch Blicke mit Bedeutung aufgeladen werden und mit welchen sozialen Praktiken auf sie geantwortet wird, um das Problem ihrer Außerordentlichkeit einzuhegen. Dies soll am Beispiel des Themas „Behinderung“ erfolgen, und zwar auf der Grundlage einer Theorieoptik, die im Kontext kulturwissenschaftlicher Disability Studies entwickelt worden ist.
