Der Körper als Instrument im zeitgenössischen Tanz
Mittwoch, 04.11.2026, 18:15 Uhr
Ort: Dampfzentrale, Marzilistrasse 47, 3005 Bern
| Veranstaltende: | Collegium generale |
|---|---|
| Referierende: | Anna Huber, Choreografin und Tänzerin, Bern |
| Datum: | 04.11.2026 |
| Uhrzeit: | 18:15 - 19:45 Uhr |
| Ort: |
In Zusammenarbeit mit "Tanz in Bern" Dampfzentrale Marzilistrasse 47 3005 Bern |
| Anmeldung: | Keine Anmeldung erforderlich |
| Merkmale: |
Ö´Ú´Ú±ð²Ô³Ù±ô¾±³¦³ó kostenlos |
Abstract
Anna Hubers Arbeit an der Schnittstelle von performativer und bildender Kunst erforscht die künstlerischen Möglichkeiten von Bewegung und Tanz als immer wieder neu zu hinterfragende Ausdrucksform. Der Körper im Raum ist Instrument, Rohmaterial und Forschungsgegenstand zugleich. In ständiger Veränderung und stets in Bewegung ist er ein sensibler präziser Seismograph mit dem Potential zur Transformation. Die Intensität in der Verletzlichkeit und die Fragilität des menschlichen Wesens, Vergänglichkeit, das Prekäre und Brüchige von Identität und Existenz bewegen und inspirieren die Recherche.
Menschliche Bewegung und differenzierte sinnliche Wahrnehmung erö´Ú´Ú²Ô±ð²Ô in ihrer komplexen Einfachheit ein Experimentierfeld, in dem sich Raum- und Zeitwahrnehmung verändern. Tanz kann in seiner Flüchtigkeit und unmittelbaren physischen Präsenz ebenso intensive wie fragile Momente der Wahrnehmung schaffen und dabei Körper und Raum transformieren. In Grenzbereichen, Zwischen-Räumen und scheinbaren Gegensätzen, in der Lücke zwischen dem Möglichen und dem Unmöglichen findet sich inspirierendes Potential. Offene Fragen, Ambivalenzen, das Paradoxe sind Themen und Motivation, weiter zu forschen.
Anna Huber spricht über ihre Arbeitsprozesse als Tänzerin und Choreografin. Anhand von Videoausschnitten und Fotos beleuchtet sie ihre künstlerischen Arbeiten, die Bühnenstücke, transdisziplinäre Zusammenarbeiten und raumspezifische Performances umfassen.
Die Vorlesung findet im Rahmen von "Tanz in Bern" statt. Link zur in der Dampfzentrale.
